Eigenverbrauch maximieren – Netzbezug minimieren

Für Unternehmen mit eigener Stromerzeugung – ob Photovoltaikanlage auf dem Dach, Blockheizkraftwerk oder Windanlage – ist der Batteriespeicher der logische nächste Schritt. Denn nur der selbst verbrauchte Strom spart die volle Differenz zwischen Strombezugspreis und Einspeisevergütung.

Ohne Speicher liegt die Eigenverbrauchsquote typischer Gewerbe-PV-Anlagen bei 20–40%. Mit einem richtig dimensionierten Batteriespeicher steigt sie auf 60–90% – je nach Lastprofil und Anlagengröße.

Wirtschaftlicher Hebel

Der wirtschaftliche Vorteil ergibt sich aus der Preisdifferenz: Eingekaufter Strom kostet für Gewerbekunden typischerweise 20–35 Cent/kWh. Die Einspeisevergütung für neue Anlagen liegt deutlich darunter. Jede kWh, die selbst verbraucht statt eingespeist wird, spart die volle Differenz – also 10–25 Cent/kWh. Bei großen Anlagen kommt schnell ein sechsstelliger Jahresbetrag zusammen.

Dimensionierung des Speichers

Die optimale Speichergröße hängt vom Lastprofil des Unternehmens und dem Erzeugungsprofil der Anlage ab. Als Faustregel gilt: Die Speicherkapazität sollte dem 1–2-fachen des täglichen Eigenbedarfs entsprechen. Eine detaillierte Analyse auf Basis von Viertelstundenwerten liefert die präziseste Auslegung. Mehr: Dimensionierung von Batteriespeichern.

Kombination mit anderen Strategien

Eigenverbrauchsoptimierung lässt sich hervorragend mit Peak Shaving und – bei geeigneter Anlagengröße – mit Regelleistungsvermarktung kombinieren. Ein intelligentes EMS koordiniert alle Strategien in Echtzeit und priorisiert nach Wirtschaftlichkeit. Mehr zur Spitzenlastkappung.

Weiterführende Informationen und persönliche Beratung

Für individuelle Fragen und weiterführende Fachinformationen wenden Sie sich direkt an Solartechnik Bayern – Ihren zertifizierten Fachbetrieb und Gutachter für Batteriespeichersysteme in Bayern.